Fremdfedern – Wenn Ideen gestohlen werden
✨ Einleitung
Bisher war diese Reise ein stilles Verweilen.
Ein Blick ins Narrnkastl,
wo Gedanken wie Seifenblasen aufsteigen –
bunt, zerbrechlich und ganz ihr eigen.
Ein Ort, an dem alles möglich ist.
Weil niemand zuschaut.

Doch was passiert,
wenn man diese Blasen nach außen trägt?
Wenn Visionen,
die im Stillen gewachsen sind,
sichtbar werden?
In dieser Station erzähle ich
von dem Moment,
in dem die Stille der Silent Girls
auf die Gier der Außenwelt trifft.
Es ist die Geschichte eines Diebstahls,
der tiefer geht als alles Materielle.
Es geht um die Federn, die wir zeigen –
und die Wurzel, die uns bleibt.
Die Stillen
Silent Girls sind die Stillen.
Diejenigen, die zuerst zuhören,
bevor sie sprechen.
Die sich nicht in den Vordergrund drängen.
Die höflich sind.
Vielleicht manchmal zu höflich.
Sie beobachten mehr.
Sehen Dinge, die den Lauten entgehen.
Meine Serie erzählt von genau diesen Mädchen.
Sie haben Visionen.
Träume.
Ideen entstehen leise.
Wachsen im Inneren.
Werden getragen von Gefühl und Vorstellungskraft.
Und wenn sie diese Ideen teilen,
dann tun sie es ehrlich.
Euphorisch.
Offen.
Voller Vertrauen.
Sie wissen, was sie wollen.
Und was sie damit bewegen könnten.
Der Moment der Veränderung
Dann kommt etwas, das sich einschleicht.
Ein Blick.
Ein Gefühl.
Eine Wahrheit.
die eintritt, wenn sie erkennen,
dass die eigene Essenz plötzlich im Außen auftaucht –
aber nicht unter dem eigenen Namen.
Sie lassen die vertikalen Schlieren
für einen Moment beiseite. Sie öffnen sich.
Zeigen ihre Innenwelten.
Jemand greift zu.
Jemand nimmt sich die Federn,
die sie mühsam wachsen ließen.
Schmückt sich damit im Licht,
während sie im Schatten zurückbleiben.
Der Pfau als Dieb

In diesem Bild ist der Pfau kein stolzes Symbol.
Er ist die Verkörperung dessen,
was sich an ihrer Seele bedient hat.
Er trägt ihre Farben.
Ihren Glanz.
Ihre Ideen.
Und fliegt damit davon.
Was bleibt

Zurück bleibt ein Gesicht,
das noch blasser wirkt als zuvor.
Ein Blick, der fragt:
Was bleibt von mir,
wenn man mir meine Visionen nimmt?
Sie wachsen langsam –
aus Stille und innerer Tiefe.
Wenn sie jemand einfach ausreißt,
blutet die Stelle.
Der Pfau im Bild ist wunderschön.
Aber er ist ein Dieb.
Er fliegt mit ihrem Glanz davon,
während sie versucht, den Verlust zu begreifen.
Die Wahrheit dahinter
Und doch bleibt etwas.
Ein Geheimnis, das tiefer liegt
als alles Sichtbare:
Er hat nur die Federn.
Er hat nicht die Wurzel.
Und ohne Wurzel
trägt nichts auf Dauer.
Und irgendwo in dieser Stille
beginnt sich etwas zu verändern.
Ein leiser Gedanke.
Ein erstes Verstehen.
Sie spürt es.
Noch ohne Worte.
Aber klar.
wird daraus Gewissheit.
Sie weiß es.- Durchschaut.
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1 comment
Das ist eine Geschichte für mich die mich an Klipp erinnert …. Wie oft schmückten sich andere mit fremden Federn… leider sind die nich immer dort und andere mussten gehen… naja es ist vielleicht auch gut so :0) Jedoch macht es traurig aber auch eine Bestätigung wenn seine Ideen geklaut werden. Hast schön geschrieben 😘